Seit seit geraumer Zeit wollten wir schon die Richter’s in ihrer Datscha in Crottendorf besuchen. N un haben wir es wahr gemacht. Nach dem Sommerfest im Treff Alt Menden sind wir am 29.6. losgefahren; um nicht die gesamte Strecke bis an die tschische Grenze nach Crottendorf an einem Tag fahren zu müssen, haben wir einen netten Stellplatz in Creutzburg direkt an der Werra als Übernachtungsmögrlichkeit ausgesucht. Wir erreichten den Stellplatz früh genug, um auch das EM – Spiel Deutschland gegen Dänemark im Park unter den Bäumen in voller Länge genießen zu können.
Creuzburg liegt direkt an der Werra, einem bedeutenden Fluss in der Region Thüringen und seine Geschichte ist eng mit seiner strategischen Lage und seiner Entwicklung im Mittelalter verbunden.
Die Stadt wurde vermutlich im 10. Jahrhundert gegründet und erhielt ihren Namen von der kreuzförmigen („kreuz“) Burg („burg“), die dort erbaut wurde. Die Lage an der Werra war strategisch wichtig, da die Burg die Handelswege kontrollierte und die Überquerung des Flusses überwachte.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich Creuzburg zu einer bedeutenden Handelsstadt, insbesondere durch den Handel mit Salz, das in der Region abgebaut wurde. Die Stadt war auch ein wichtiger Markt- und Verwaltungsort.
Im 13. Jahrhundert wurde Creuzburg zur Stadt erhoben und erhielt Stadtrechte, was ihre Bedeutung weiter unterstrich. Die Burg spielte eine zentrale Rolle in der Verteidigung und Administration der Region.
Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) erlitt Creuzburg wie viele andere Städte in Mitteleuropa schwere Zerstörungen und wirtschaftliche Einbußen. Danach begann jedoch eine langsame Erholung und die Stadt blühte wieder auf.
Im 19. Jahrhundert wurde Creuzburg Teil des Herzogtums Sachsen-Meiningen und später Teil des Freistaats Thüringen nach dem Ersten Weltkrieg.
Heute ist Creuzburg bekannt für seine gut erhaltene Burg, die Besucher aus aller Welt anzieht, sowie für seine schöne Lage an der Werra und die historische Altstadt.


